Hält Reisen jung?

Hält Reisen jung?

Ich liebe es zu reisen! Wenn ich könnte würde ich so oft wie möglich unterwegs sein. Muss gar nicht weit sein, einfach raus aus dem Alltag, Tapetenwechsel, neue Eindrücke. „Über den Wolken, da muss die Freiheit wohl grenzenlos sein ..“  Reinhard Mey hat das ebenso empfunden:

 

Über den Wolken muß die Freiheit wohl grenzenlos sein.
Alle Ängste, alle Sorgen, sagt man,
Blieben darunter verborgen und dann
Würde, was uns groß und wichtig erscheint,
Plötzlich nichtig und klein.

 

Eine Reise so zwischendurch, auch wenn es nur ein paar Tage sind, wirken sich bei mir sehr positiv und belebend aus. Egal, wenn man heutzutage seine Siebensachen in ein Minihandgepäck quetschen muss, seine Parfumflasche gezwungenermassen zuhause lässt, und für ein klebriges Sandwich und eine Flasche Wasser ein Vermögen bezahlt – die große weite Welt ruft! Auch wenn es dieses Mal nur Hamburg mit einer grässlichen Billig-Airline ist. Das Abenteuer beginnt schon am Flughafen an der Sicherheitskontrolle, wo man sich inzwischen bis fast auf die Unterwäsche entblössen muss. Na ja übertrieben.  Im Flieger hilft mir der nette Herr das steinschwere Handgepäck in die Ablage zu befördern. Dann schlappt das sichtlich genervte Kabinenpersonal missmutig durch die Reihen  und schon geht es los. Der Käptn nuschelt unverständliches ins Mikrofon.  Wo sind die Tage wo die bildhübschen, lächelnden Stewardessen nach meinen Wünschen fragten, vor sich her einen Wagen mit erlesenen Getränken schiebend, und diese in Gläsern bzw. Porzellan servierten? (Natürlich kostenlos.) Schlagartig ist die Reisefreude gedämpft. Nur bald diesen ungastlichen Ort wieder verlassen!

Bei Ankunft in Hamburg hilft mir wieder ein netter Herr mit dem Gepäck und dann nochmal ein anderer es die Treppe hinunterzutragen.  Mir stellt sich die Frage: Sehe ich so hilflos weiblich aus, oder eher alt und schwächlich? Die Antwort kommt prompt: Im Bus bietet mir eine junge Dame ihren Sitz an. Also alt und schwächlich. Hm. Stört mich das? Um ehrlich zu sein schon. Das merke ich an dem plötzlichen Bedürfnis einen Friseur aufzusuchen und mir ein paar neue Klamotten zu gönnen. Aber dann, abends in der gemütlichen Schlafecke, die mir meine Tochter in ihrem Wohnzimmer geschaffen hat, denke ich nochmals darüber nach. Nein, es stört mich nicht. Ich erinnere mich an einen Ausspruch von Nobelpreisträgerin der Biologie Prof. Dr. Elizabeth Blackburn:

„Auch wenn die Jahre vergehen und das Geburtsdatum in unserem Ausweis uns daran erinnert, dass wir älter werden, fühlen sich viele von uns nach wie vor jung. Dies ist eine sehr positive Reaktion auf das Älterwerden. Ein jüngeres „gefühltes Alter“ ist mit mehr Lebenszufriedenheit, persönlicher Weiterentwicklung und mehr sozialen Beziehungen verbunden. Sich jünger zu fühlen ist etwas anderes, als sich zu wünschen, jünger zu sein.“

(Quelle: Prof. Dr. Elizabeth Blackburn: Die Entschlüsselung des Alterns: Der Telomer-Effekt“, S. 53)

 

Der Telomer-Effekt:

Telomere sind die Schutzkappen unserer Chromosomen und damit direkt mit der Zellalterung sowie dem Entstehen vieler Krankheiten wie Krebs, Diabetes und Herzkreislaufbeschwerden verbunden. Nobelpreisträgerin Dr. Elizabeth Blackburn und ihre Kollegin Dr. Elissa Epel haben in jahrelanger Forschung herausgefunden, woraus unsere Telomere bestehen und wie wir sie erhalten können. Wissenschaftlich fundiert und praktisch erklärt: In diesem Buch finden Sie die Anleitung für einen vitalen Körper. Bleiben Sie jung und gesund – ein Leben lang.

Dieses Buch ist ein „MUSS“ für alle, die sich angesprochen fühlen!

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